Das bestellte 25-Grad-Wunder: Wie das Erfurter Klima pünktlich einknickt

Direkt vom Ecksofa der unbequemen Fragen blicken wir auf eine meteorologische Punktlandung, die pünktlich zum AfD-Parteitag seltsame Fragen aufwirft.

Wer die Dynamik der letzten Tage mit klarem Verstand beobachtet, reibt sich unwillkürlich die Augen. Letzte Woche schwitzte ganz Deutschland noch bei unerträglichen 42 Grad – einer Hitze, die jeden linksextremen Protest im Keim erstickt hätte. Doch pünktlich zum AfD-Parteitag stürzen die Temperaturen ab und pendeln sich bei exakt 25 Grad ein. Ein Blick auf den Fußhocker der Mehrheitsfähigkeit zeigt, was hier politisch gespielt wird. Schließlich kann und will man den Aktivisten der Antifa den Straßenkampf im schweren schwarzen Block bei Sahara-Hitze kaum zumuten. Von der Pritsche des Wohlstands aus bleibt festzuhalten: In einem Land, in dem mittlerweile fast alles zentral gesteuert wird, ist dieser plötzliche Temperatursturz genau das Wohlfühl-Klima, das die Gegendemonstranten jetzt bestellt haben. Ein Schelm, wer da noch an einen normalen Zufall glaubt.